Oedenburger Zeitung, Juli 1918 (Jahrgang 50, nr. 150-175)

1918-07-02 / nr. 150

i­­ .2.,Jun­i«918. s» | bergen ng: ‚anleihe ' gezeichnet, wodurch die bisherige Gesamtzeichnung dieser Gesellschaften 10.130.000 Kronen erreichte. * Auszeichnung. Prinz Ferdinand Mo­n­­tenuodo, Ne. Rittmeister des 9. Huß Reg. erhielt zum z­weitenmal das Milit. Ver­­dienstkreuz. Dieselbe Auszeichnung wurde auch dem Ref. Leutnant des I. R. R. 48. Karl Szietz verliehen. * Verlobung. Herr Oberleutnant Emil Kunowszfy des 18. Hond. 3. R. hat sich mit­ dem anmutsvollen Fuel. Alice Betovpits verlobt. — August Baulo­­ pics, Leutnant des 18. H.-I.-R. it als Aus tausch-Invalide aus Rußland zurücgekehrt. — Der Jahrmarkt von Und wurde auf Ersuchen der Gemeinde auf den 2. Juli verschoben. — Der Stuhlrichter in Kavuvar Geza Pottyondy wurde zum staatsan. Funktionär beim RR wat er Bezirksgericht beordert. ..* Im Gafe Gsitkomits, Nachfolgerin Rojo Wutomwich, konzertiert täglich die ungari­­rissche Nationalkapelle Bela Maktay unter dessen persönlicher Leitung. Beginn 8 FR abends. Eintritt frei. * Unsere Hadasdy Hußaren an Bir ‚ Brave. In unserem Samstagblatt Haben wir gemeldet, daß Rittmeister Oskar Roller unserer Nadasdy-Hußaren in den Kämpfen um und über die Piave den Heldentod erlitten hat. Der Verlust an Offizieren ist jedoch mit dieser Mitteilung noch nicht erschöpft, denn wie wir heute verständigt werden, hat das Hußaren- Regiment Nr. 9 noch mehrere Offizieren und Einjährigfreiwilligen zu befragen. ‚Den Heldentod fanden noch die Oberleutnants Ladizlaus Szalay von Rhissämän und Herbert Faber und der. Ein. Freiw. Zugs­­führer Josef v. Lorsc­hy. * Bon uuferen 76-erm u. zw. von Johann Keijner, Josef Sauerzapf, Johann Bauer, Johann Wurzelhofer und Stefan Sedlacher aus Vielet und Johann Huber aus Fraine erhal­­ten wir aus dem Felde an ihre­ lieben Freunde die besten Grüße, die wir mit Freude in der „Oedenburger Zeitung“ publizieren. * Die Brüfungen des Bor- und Tele­­­graphenkurses haben heute hier Anfang genommen. Den Borsig führt der Entsendeter der Boftdirektion und der Boftoberoffizial Mahbagef. Die Prüfungen nehmen vier Tage in Anspruch. Heute fanden die schriftlichen Prüfungen statt. * Ein Rufe den andern erschlagen, In Denesta wurde ein russischer Friegagefan­­gener seiner Barschaft beraubt entjelt aufge­­funden. Es wird angenommen, daß er­ von einem xuffischen Genossen, der geflüchtet ist, mittels eines gegen den Kopf geführten mäch­­tigen Schlages getötet worden sei. Die Leiche wurde gestern in Anwesenheit des Kapusarer , Untersuchungsrichters vom Gerichtsarzt Dr.­­­ Koloman dr. Szilvajy und des Kapuvarer Chefarztes ® obduziert und die Ermordung in zweifelhafter Weise festgestellt. Die Kuren­­dierung des flüchtigen Russen wurde ange­­­ordnet. * Verringerung der militärischen Ar­­beitskräfte für die Grutearbeiten. Hon­­bedminister Szurmay verständigte im V­erord­­nungswege jene somitatlichen landwirtschaft­­lichen Vereine, die um Beistellung von mili­­tärischen Arbeitskräften für die E­rnte arbeiten­­ angesucht hatten, daß er zur Heurigen Ernte mit Rücksicht auf die Personalverhältnisse be­­deutend weniger Arbeiterkolonnen den Land­­­wirten zur Verfügung stellen könne, wie im tiefen Frl. Mici Kopstein, die unter stür­ . Der Komitatsfeuermehrverband hielt gestern Vormittag seine ordentliche General­­versammlung unter Borsig des P Vizegaspans Anton v.Hajas im Sigungssaale des Komi­­­­tatshauses. Die Generalversammlung genehmigte die Schlußrechnungen und s­prac­h dem Kassier Sofef Banussa den Dank aus. Mit großem Bedauern nahm die Generalversammlung zur Kenntnis, daß der Sekretär des Verbandes Dr. Boldiz far Depfäjy, auf diese seine Stelle , resignierte. Dr. Dekfaly bekleidete zehn Jahre hindurch diesen wichtigen Pfosten im Verbandes­leben. Seine Ernennung als Bezir­srichter nach­­ Coorna macht es ihm unmöglich, sein Ehrenamt als Verbandysekretär auch fernerhin die Teilnahme und Mitwirkung­ an dem Kir­­iningiten. Dank de evang. Frauenvereines ent- Für die Redaktion verantwortlich: ‚ Friedrich Rommalter. Opfer an Borjabre.. aufmerksam, sich dies vor Augen zu halten und­­ zu behalten. An seine Stelle wurde der bei der Ernte mit dem­rbeitskräften zu­­ administrative Vizekommandant des Soproner sparen. * Die Beronospara verursachte — wie von uns gemeldet — Hauptfächlie im Se­e­­gebirge bedeutenden Schaden. Die Wein­­gartenbefiger trachten dem Tibel durch Be­­­piigen entgegenzuarbeiten. Ob wird sich erst zeigen. In Fertömedgyes (Mörbisch) ist bisher keine Spur von Peronos­­pora zu finden. Dagegen in Rußt sporadische Fälle. * Kleine N­adyrichten. Die Militärpolizei hielt vereint mit der städt. Polizei Sonntag auf dem Gebiete der Stadt eine Razzia, bei welcher 89 Personen zur Ausmergleistung verhalten wurden. Diejenigen, die ich nicht legitimiren konnten, wurden zu ihren Truppen­­körpern überstellt. — Graf Rudolf Zig verlor gestern vom Hause Klostergasse bis zur Domkirche eine Börse mit dem Inhalt von fünf‘ Stüd Hundert Kronennoten und 100 K gewechseltes Geld. — Mittwoch den 3. Juli findet auf der Militärschießstätte ein Scharfschießen statt. * Der Mark­antenball. Von allen Ver­­anstaltungen gibt von jeher die der Studen­­ten die mächtigste Anziehungskraft. Die jungen Damen erschienen gerne bei ihren often, denn wo so pulsirendes Leben herrscht, da gibt’s feine Mauerblümchen. Man findet daher den Diafsenbesuch am Samstag­abend im Papillon des Elisabetpartes umso begreiflicher, als mit dem Maturantenkränzchen auch ein Kabarett verbunden war, an dem alle Mitwirkenden, insbesondere aber der seine Aufgabe als ges „Interessante Leitung unserer Feuer­wehr heute ı feuerwehrinspektoren und Die Vertreter der Feuerwehrvereine Willy Schneider zum Sekretär gewählt. Komitatsfeuerwehrinspektor Luliass Szabo unterbreitete sodann den diesjährigen Kostenvoranschlag, welcher ohne Renderung angenommen wurde. Die nächte Verbandlöfigung wird ebenfalls in Sopron ab­­gehalten. Der Generalversammlung vorange­­hend hielt der Soproner Feuerwehrverein eine Hebung mit Requisiten; leider konnte diese wegen des Regen­gusses nicht abgeschlossen wer­­den. Die Generalversammlung war sehr zahl­­reich beib­t. Anmwelend waren außer den Genannten: Oberstuhlrichter Wilhelm BLaschet Oberkommandant Ferdinand Züg­e; die Bezirks- größeren Feuerwehrkörperschaften. "Das Bircjenkangert der Damen­­sektion des Gusau Adolf-Bereines, worüber wir bereits Mitteilung machten, hat auch materiell ein schönes Ergebnis gezeitigt, für die in Gropron zu errichtende ebang. Mädchenbürgerschule ergab das Kirchenkonzert, nicht weniger als 1300 8. Die Überzahlungen lassen wir nachstehend folgen: In der Hof­­buchhandlung Arpad Wahr’s Geza Benkö 100­8, Frau Karl Boross 58. Bei der Abendkasta: Tihamer Milo 2­8, Karl v. Epriftophe 2, N. RN. 1, Emma Goftola 30, N. Nitih 2, N. Lenk 6, Dr. Alerander Tompa 10, N. N 080, Zeofil’Kund 3 EN. N. 2, N. R. 3, Dr. Koloman Töpler 12, Samu Goptola 12, Ulerander Mezeäros 2, Frau Witwe Hauer 18, Ladislaus Gundi 2, Johann mandter Konferenzier vortrefflich Lösende Herr­­ Patzer 6, Dr. Karl Heimler 8, Karl Cifenge Kardos und der bestridende Tanz des grar nee 2, Zubroig Ziermann 4 Kronen. Aus den Überzahlungen bei dem Programmverlauf sind : mit dem Beifall sich zu einer Wiederholung ent»­­ eingeflosten 13 262 B, Ludiwig Hetenyi. LE 38­5, Frida Yangh dv. Köpeg 200 K. Die edlen Gönner wollen für die Überzahlungen und Schließen mußte, besonders gefielen. Um das Bas­baret haben sich außerdem in sehr gnerkennender Reife die Fels: Sona Hegedüs, Gretif­ot 5 u. seine Rechte, entzüdendem jungen Damenchor zu beschreiben, darf man ung­nüglich erlassen. Aperhaupt für die Unterfrügung der s­chönen Margit Ara 13­3 und die Herren Ferengy, Sadje der evang. Mädchenbürgerschule durch Nach : 2 .. dieser stimmungsvollen Vorbereitung trat der­chenkonzerte auch von der Essenmcikel­dm ganz bei den Klagen einer Zigeunerkapelle in­­ Den Grad des Animes bei fol 1 gegennehmen. Der Honvedminister macht darauf im Erfolg, und Stedler verdient gemacht. 1 * Kriegsgefangene zur Berichtung­­­­­ von landwirtschaftligen Arbeiten. Der Stadtmagistrat gibt bekannt, daß im Sinne einer Regierungsverordnung, fünnen werden die auf die Erntezeit überlassenen Kriegsgefangenen blos zu landwirtschaftlichen Arbeiten verwendet Sollte dieser Verordnung seine Geltung ver­­­­schafft werden können, so werden bezüglich der Abberufung der Kriegsgefange­nen BEHTTOMARR getroffen werden. Die Bestimmungen der Beleuchtungs­­-­erordnung können Sie einhalten, ohne den Beleuchtungseffekt zu verringern, wenn Sie Tungsram- Halbwattlampen mit 25,40 u60.Watt Stromverbrauch « verwenden.­­­­­­­­­­­­­­­­­ Drahtstiften und Nägel (einige tausend Kilogramm 12/16, 12/20, 12/25 sowie 10—18/13 mm oder ähnliche Dimensionen ) unter günstigen Bedingungen zu kaufen gesucht. D. Roller, Wien, VIL, aurnimean ee .

Next